Trogir – die UNESCO-Altstadt

Die Altstadt von Trogir

Trogir ist der wohl lohnendste Ausflug direkt vor der Haustür – zehn Auto-Minuten von Poljica entfernt und seit 1997 UNESCO-Weltkulturerbe. Die Altstadt liegt auf einer winzigen Insel zwischen Festland und der vorgelagerten Insel Čiovo, verbunden durch zwei Brücken. Auf wenigen Hektar drängen sich Kirchen, Paläste und Gassen aus Mittelalter, Venezianer- und Renaissance-Zeit – alles aus hellem Kalkstein, alles bewohnt, nichts museal.

Was Trogir ausmacht

Gegründet haben die Stadt griechische Kolonisten im 3. Jahrhundert v. Chr. unter dem Namen Tragurion. Die Römer bauten sie aus, die Byzantiner übernahmen sie, im Mittelalter wurde sie Teil der kroatisch-ungarischen, dann der venezianischen Einflusssphäre. Diese Schichten sieht man noch: römische Spuren im Straßenraster, romanisch-gotische Architektur in der Kathedrale, venezianische Paläste entlang der Uferpromenade.

Der Stadtkern ist kompakt – rund 400 × 200 Meter –, lässt sich entspannt in zwei bis drei Stunden erkunden.

Die wichtigsten Stationen

Praktisch

Trogir ist in der Hochsaison (Juli/August) sehr voll. Wer es entspannter mag, fährt vormittags oder spät am Nachmittag; richtig leer ist die Stadt außerhalb der Saison, im Frühjahr und Herbst. Essen gibt es in jeder Preisklasse – die Konobas in den Seitengassen abseits der Riva sind meist besser als die Restaurants mit Meerblick.

Parkplätze am Stadtrand (kostenpflichtig). Wer mit dem Auto kommt, stellt es entweder auf dem großen Parkplatz vor der Altstadt ab oder etwas weiter weg und geht zehn Minuten.

Hinkommen

Tourismusverband Trogir Trg Pape Ivana Pavla II. 1, 21220 Trogir Tel: +385 (0)21 885 628 · tztrogir.hr